
Für Anlagenbetreiber und Maschinenreparateure ist ein undichter Plattenwärmetauscher ein äußerst ärgerliches Problem. Besonders frustrierend ist es, wenn eine Maschine nur wenige Wochen nach dem Einbau neuer Dichtungen Flüssigkeiten verliert oder diese vermischt. Diese Situation verursacht hohe Kosten, da die Maschinen stillstehen müssen. Zudem birgt sie erhebliche Sicherheitsrisiken für den Betrieb.
Was ist also der wahre Grund für diesen fehlerhaften Kreislauf? Als einer der weltweit führenden Hersteller von Plattenwärmetauschern mit über 10 Jahren Erfahrung, Getreide Wir sind hier, um genauer zu untersuchen, warum diese Dichtungen viel zu früh versagen, und geben Ihnen klare technische Tipps.
I. Die typischen Anzeichen für häufige Leckageprobleme
In der hektischen Produktionsumgebung eines Wärmetauschers äußert sich ein Defekt der Dichtungen meist auf zwei Arten. Die erste ist ein Austritt von Kühlflüssigkeit aus den Zwischenräumen der gewellten Metallplatten. Dies ist für die Mitarbeiter in der Regel leicht zu erkennen.
Die zweite Art von Leckagen ist schwerer zu erkennen und deutlich gefährlicher: die interne Leckage oder Kreuzkontamination. Dabei dringt die unter hohem Druck stehende Flüssigkeit aufgrund einer beschädigten Dichtung in den Bereich mit niedrigerem Druck ein. Dieses versteckte Problem kann Ihre Produkte ruinieren oder die Qualität Ihrer Chemikalien mindern. Die Behebung von Leckagen verursacht dem Hersteller hohe Kosten.
II. Häufige Fehler beim Wechseln von Dichtungen
Bei der Reparatur eines undichten Plattenwärmetauschers tappen viele in eine häufige Falle. Sie achten lediglich auf die Größe des Ersatzteils und den günstigsten Preis und ignorieren völlig, ob das Material mit den Chemikalien, mit denen es in Kontakt kommt, kompatibel ist. Es herrscht die irrige Annahme, dass ein passgenaues Gummiteil in der Nut der Metallplatte das Leck garantiert abdichtet.
Die Hauptursache für schnell wiederkehrende Lecks liegt jedoch darin, die spezielle chemische Zusammensetzung der Flüssigkeit und die starken Temperaturschwankungen zu ignorieren. Unterschiedliche Gummimaterialien sind im Inneren völlig unterschiedlich aufgebaut. Wer einfach die billigsten Materialien wählt, gefährdet sein gesamtes System.
III. Wie große Temperatur- und Druckänderungen Ihre Dichtungen zerstören
Fabrikanlagen laufen fast nie den ganzen Tag über gleich. Das Ein- und Ausschalten der Anlage, die stark schwankende Auslastung der Maschinen oder die plötzlichen Temperaturspitzen bei Reinigungsarbeiten belasten die Dichtungen enorm.
Wenn eine Gummidichtung starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, die über ihre vorgesehene Belastungsgrenze hinausgehen, erfährt sie einen deutlich schnelleren bleibenden Druckverformungsrest als üblich. Die verbundenen Teile im Inneren des Gummis brechen, wodurch die Dichtung ihre natürliche Dehnbarkeit verliert. Steigt der Druck sprunghaft an, kann sich die steife Dichtung nicht schnell genug dehnen, um die entstandenen Lücken abzudichten, und die Flüssigkeit tritt aus.
IV. Die unsichtbaren Gefahren chemischer Schäden und alternder Materialien
Oftmals wirkt die Flüssigkeit im Wärmetauscher unbedenklich, doch tatsächlich sind es die winzigen Partikel im Inneren, die die Gummidichtungen am meisten angreifen. Schon geringe Mengen aggressiver Chemikalien können bei Verwendung des falschen Gummis zu deren vollständiger Zerstörung führen.
Wenn beispielsweise herkömmliche Dichtungen aus Nitrilkautschuk (NBR) oder Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) versehentlich in ein System eingesetzt werden, dessen Flüssigkeit geringe Mengen unpolarer Lösungsmittel enthält, saugt die Dichtung diese Flüssigkeit schnell auf und bläht sich wie ein Ballon auf. Eine aufgequollene Dichtung vergrößert sich, verliert ihre Festigkeit und wird aus ihrer Nut gequetscht. Manchmal zersetzen Chemikalien den Kautschuk, sodass er in Stücke zerbricht.
V. Wie die Art der Montage die Lebensdauer beeinflusst

Außerdem Pflücken Die Wahl des richtigen Gummis und die präzise Montage entscheiden darüber, wie lange Ihre Dichtungen trocken bleiben. Der häufigste menschliche Fehler ist, die Platten nicht richtig fest zusammenzupressen.
Wenn man die Platten zu stark zusammendrückt, wird die Dichtung beschädigt und verliert ihre Rückstellfähigkeit. Drückt man sie hingegen nicht fest genug an, reicht der Druck nicht aus, um das Wasser zurückzuhalten. Auch ein ungleichmäßiges Anziehen der Schrauben führt dazu, dass sich die Edelstahlplatten verbiegen und an kleinen Stellen zu viel Druck entsteht.
Beim Einsetzen neuer Dichtungen, die verklebt werden müssen, führt das Vergessen, den alten Kleber abzuschrubben, dazu, dass die neue Dichtung nicht plan aufliegt und kleine Kanäle entstehen, durch die Flüssigkeit austreten kann.
VI. Wichtige Punkte, die Sie vor dem Austausch der Dichtungen beachten sollten
Um den Teufelskreis der Leckagen zu durchbrechen, müssen Sie Ihr gesamtes System gründlich überprüfen. Sie müssen folgende Details klären:
-
Höchste und niedrigste BetriebstemperaturenBeachten Sie neben den normalen Hitzewerten auch die extremen Hitzespitzen.
-
Höchster Systemdruck und ÄnderungenÜberprüfen Sie Ihre Rohrleitungen, um festzustellen, ob sich die Wasserpumpen ständig ein- und ausschalten.
-
Exakte chemische Zusammensetzung Ihrer FlüssigkeitenAchten Sie auf eventuell hinzugefügte winzige Mengen zusätzlicher Chemikalien.
-
Originale PlattennuttiefeStellen Sie unbedingt sicher, dass die Dicke Ihrer neuen Dichtung zur Dicke der gewellten Metallplatte passt.
Um Ihnen einen klaren Überblick zu geben, hat das Grano-Ingenieurteam diesen Leitfaden für Dichtungsmaterialien zusammengestellt:
-
NBR (Nitrilkautschuk)Hält Temperaturen bis 110 °C bis 130 °C stand. Funktioniert hervorragend mit Wasser und handelsüblichen Maschinenfetten. Niemals mit starken Säuren verwenden.
-
EPDMHitzebeständig bis 150–160 °C. Ideal für heißes Wasser und schwache Säuren. Kontakt mit Mineralölen vermeiden.
-
Fakultät für öffentliche GesundheitHält extrem hohen Temperaturen von 200 °C bis 220 °C stand. Geeignet für heiße, starke Säuren. Nicht mit Dampf verwenden.
VII. Eine wahre Geschichte: Leckagen in einer großen Chemiefabrik stoppen
Hintergrund
Eine Chemiefabrik hatte ein riesiges Problem mit einem großen Plattenwärmetauscher. Innerhalb von nur zwei Monaten verbauten die Arbeiter drei Sätze brandneuer NBR-Dichtungen. Doch weniger als zwei Wochen nach dem Einbau jedes neuen Satzes tropfte erneut Lösungsmittel auf den Boden.
Wie wir das Problem gefunden haben
Das Werk beschloss, die Ingenieure zu rufen. Supportteam Bei Grano entdeckten die Ingenieure die eigentliche Ursache des Problems: Im Herstellungsprozess gelangten mitunter winzige Mengen aromatischer Lösungsmittel ins Wasser. Diese Lösungsmittelpartikel ließen die NBR-Dichtungen wie Ballons aufblähen und weich werden. Zudem wurden die Metallplatten von den Arbeitern 5 mm fester zusammengedrückt als vorgesehen, wodurch das Gummi gequetscht wurde.
Die Lösung von Grano
Das Technikerteam von Grano arbeitete zügig, um die Anlage mit hochwertigen FKM-Dichtungen auszustatten. Wir wiesen die Arbeiter außerdem in die sichere Montage ein.
Das Happy End
Seitdem Grano das Problem behoben hat, läuft die Maschine seit über 14 Monaten reibungslos und ohne einen einzigen Tropfen zu verschütten.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie kann ich feststellen, ob mein Plattenwärmetauscher ein verstecktes Leck hat?
A: Da man interne Lecks von außen nicht sehen kann, sind sie schwerer zu entdecken. Eine gute Methode, sie zu finden, ist die regelmäßige Entnahme von Flüssigkeitsproben ins Labor, um festzustellen, ob sich Chemikalien aus dem Hochdruckbereich im Niederdruckwasser befinden. Beobachten Sie außerdem Ihre Manometer genau, um zu sehen, ob der Druck ohne erkennbaren Grund abfällt. Ein weiterer Trick besteht darin, die Maschine auszuschalten, die Flüssigkeit auf einer Seite abzulassen und mit konstantem Wasserdruck auf der anderen Seite nachzufüllen, um zu prüfen, ob Wasser austritt.
F: Die brandneuen Dichtungen, die ich gerade gekauft habe, fühlen sich im Vergleich zu den alten etwas härter oder weicher an. Wird dadurch die Dichtung beeinträchtigt?
A: Die Härte einer Gummidichtung hängt von den enthaltenen chemischen Substanzen ab. Verschiedene Gummisorten weisen naturgemäß unterschiedliche Härtegrade auf. Fühlen sich Dichtungen aus derselben Packung jedoch ungleichmäßig an oder sind ältere Dichtungen steinhart geworden, ist der Gummi entweder zu alt oder durch Chemikalien beschädigt. Kaufen Sie Dichtungen daher immer nur von vertrauenswürdigen Herstellern wie Grano, die strenge Qualitätskontrollen durchführen.
F: Gibt es Dinge, die ich beim Abkratzen alter Klebereste von den Tellern unbedingt vermeiden muss?
A: Ja. Um hartnäckigen, alten Kleber zu entfernen, sollten Sie niemals einen Winkelschleifer, eine grobe Drahtbürste oder ein scharfes Metallwerkzeug verwenden. Selbst kleinste Kratzer auf den Edelstahlplatten zerstören die Rostschutzschicht. Dadurch kann Rost Löcher in das Metall fressen und neue Wege für eindringendes Wasser schaffen. Verwenden Sie stattdessen spezielle chemische Weichmacher, damit sich der Kleber auf natürliche Weise löst. Bürsten Sie die Stelle anschließend vorsichtig ab, spülen Sie sie ab und lassen Sie sie trocknen.